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Wandschmuck per Mausklick
Von Mickey Mouse bis van Gogh - die Münchner 3w GmbH ist Europas größter Poster-Händler

Irgendwie war alles ein riesiger Zufall: Vier Freunde wollten eine Software für Verkaufsplattformen im Internet vertreiben. Um das Konzept ihrer Software potentiellen Kunden zu demonstrieren, brauchten sie eine Ware und fingen an, Kunstdrucke im Netz anzubieten. Das war 1997, die Geburtsstunde des Münchner Internetanbieters 3w GmbH und seiner Verkaufsplattform "poster.de".

"Wir hätten auch Handys oder Videos verkaufen können", erinnert sich Jörg Domesle, einer der vier Gründer. Schließlich sei keiner von ihnen in Richtung Kunst vorbelastet gewesen. Aber Drucke hätten einfach den Vorteil gehabt, daß "ein Warhol in Amerika genauso bekannt ist wie hier". Eine völlig richtige Einschätzung der damals frischgebackenen Unternehmer: "Wir haben dann bald gemerkt: Die Leute bestellen ja wirklich was", sagt Domesle.

Was mit vereinzelten Bestellungen anfing, hat riesige Dimensionen angenommen: Mittlerweile bietet die Firma im Netz nicht mehr nur Kunstdrucke an, sondern auch Grafiken, Fotos, Kalender - und seit 1999 vor allem auch Poster, die heute das Gros des Umsatzes ausmachen. Acht bis zehntausend Paketsendungen verlassen zur Zeit monatlich das Versandlager in Obersendling.

Ein Geschäft, das auch der Mode unterworfen ist. So lag im vergangenen Sommer in den länglichen, mit Wellpappe und Seidenpapier ausgelegten Kartons immer öfter ein Poster des portugiesischen Fußballers Cristiano Ronaldo. "Das ging weg wie warme Semmeln", freut sich Jörg Domesle, heute einer der vier Geschäftsführer. Gerade junge Mädchen hätten nach der Fußball-Europameisterschaft angefangen, das rote Hochglanzposter von der Nummer sieben von Manchester United zu bestellen. Damit schaffte es Nachwuchskicker Ronaldo zum "Topseller" bei den Postern.

"Natürlich spüren wir auch andere Einflüsse auf das Geschäft", sagt der 38jährige. Dabei seien für die Nachfrage nach Postern und Starfotos vor allem aktuelle Entwicklungen im Unterhaltungssektor maßgeblich: "Wenn ein Kinofilm mit Starbesetzung als DVD rauskommt, merken wir das sofort bei den Absatzzahlen." Dabei sei die Bandbreite der Gründe, warum einzelne Kauftrends entstehen könnten, durchaus vielfältig - und unvorhersehbar: Während es die Olympischen Spiele entgegen der positiven Erwartungen nicht schafften, Sportmotive in die Gruppe der bestverkauften Poster zu bringen, schlug sich bei den Kunstdrucken ein ganz anderes Ereignis sofort nieder: Drucke von Edvard Munchs "Madonna", deren Originalvorlage Ende August aus dem Munch-Museum in Oslo zusammen mit dem "Schrei" gestohlen wurde, standen plötzlich auf der Topseller-Liste ganz oben. Und als etwa vor kurzem Helmut Newton starb, sei die Nachfrage nach seinen erotischen Fotografien sofort wieder angestiegen.

Doch während sich solche Klassiker ohnehin im Programm halten, hat sich poster.de in diesem Sommer von der Verkaufsrubrik "Museumsshop" getrennt, in der es Bleistifte oder Tassen zu großen Ausstellungen gab. "Die Leute wollen keine Mouse-Pads, die Leute wollen etwas für die Wand", erklärt Domesle die mangelnde Nachfrage nach Ausstellungs-Andenken. Statt dessen entschieden sich Domesle und seine Kollegen dafür, den Bereich der Starfotos auf 13 000 verschiedene Titel weiter auszubauen. "Das paßt auch besser zu uns", meint Domesle. "Die Fotos sind so gut, die können sie zu Hause aufhängen und behaupten, sie hätten die gemacht."

Was die Zielgruppe der 14- bis 19jährigen freuen dürfte. Laut Kundenumfrage macht dieses Segment immerhin 30 Prozent der Kunden von poster.de aus, wenn man die bis 30jährigen dazu nimmt, sind sogar schon 70 Prozent der Kundschaft erreicht. Doch auf eine Kernzielgruppe möchte sich Domesle nicht festlegen: "Die Traumvorstellung ist: Ein Jugendlicher kauft sich ein Poster. Zieht als Student aus, kauft einen Kunstdruck. Und wenn er später Geld verdient, leistet er sich eine gerahmte Grafik." Die Voraussetzungen für diesen ambitionierten Wunsch sind bei dem Internetshop durchaus gegeben: vom einfachen Poster für neun Euro bis zur Originalgrafik für 15 000 Euro ist jede Preisklasse im Netz vertreten. Und das auf immerhin 13 verschiedenen Länderplattformen, von Frankreich bis Amerika. So soll der Internetkunde das Gefühl haben, im eigenen Land zu bestellen. Und er soll vor allem schnell bedient werden. Ob in Europa oder in den USA, in der Regel werden Bestellungen noch am selben Tag bearbeitet und versandt. Innerhalb von 24 Stunden kann der Kunde sein Poster an die Wand hängen. Möglich macht das eine ausgeklügelte Logistik im eigens dafür errichteten Versandcenter im Münchner Süden, das mehrmals täglich von UPS und der Deutschen Post angefahren wird.

Ein erfolgreiches Konzept. Während andere Internethändler während des New-Economy-Booms an ihrem Größenwahn scheiterten, wuchs poster.de zwar rasant, aber in Maßen. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 35 feste Mitarbeiter und verkauft seine Poster in 85 Ländern der Welt. Seit kurzem gibt es ein eigenes Programm für Firmenkunden, die sich von poster.de ihre Büros oder Geschäftsräume komplett mit Bildern ausstatten lassen können. Die Auslandsableger, die alle von München aus betrieben werden, machen immerhin schon 40 Prozent des Jahresumsatzes aus. Der betrug 2003 gut fünf Millionen Euro. "Das werden wir dieses Jahr auch gut schaffen", zeigt sich Jörg Domesle optimistisch.

(Welt am Sonntag v. 7.11.04)

 

Firmenkundenservice bei poster.de

Der Münchner Online-Händler 3w GmbH hat auf seiner Verkaufsplattform www.poster.de einen speziell auf Firmenkunden zugeschnittenen Full-Service eingeführt. Die Ausstattung von neuen Geschäftsräumen mit Bildern samt Rahmung erfordert nicht nur ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, sondern nimmt auch sehr viel Zeit in Anspruch. Muss dabei auch noch das Budget und die Wünsche der Geschäftsleitung oder Kollegen aus den verschiedenen Abteilungen berücksichtigt werden, gestaltet sich für viele Einkaufsabteilungen die Ausstattung mit neuen Bildern als schwierig und ineffizient. Der neue Fullservice für Firmenkunden von poster.de setzt genau hier an: persönliche Beratung, Zusammenstellung eines Portfolios, kostenlose Bemusterung, Einrahmung, Lieferung frei Haus und Montage vor Ort deutschlandweit.

Für die Vermarktung der neuen Serviceleistung und der Akquise von Firmenneukunden wurde der Vertriebsprofi Klaus Reger zum 1. Februar 2004 engagiert. Reger war vorher als Vertriebsleiter Corporate Sales bei der Pearson Education Deutschland GmbH tätig.

Das neue Serviceangebot stößt besonders bei Rechtsanwälten, Filialisten, Krankenhaus- und Hotelbetreibern sowie bei Innenausstattern auf großes Interesse und wird für weitere Umsatzzuwächse sorgen. Die ersten Neukunden konnten bereits gewonnen werden. Ein Krankenhaus aus Hessen stattet eine neue Station mit 18 holzgerahmten Drucken von poster.de aus. Weitere Aufträge werden folgen.

(Pressemitteilung vom 31. März 2004)

 

Erfolg durch Sparsamkeit

Eigentlich wollten die vier Macher von poster.de eine Shopping-Plattform verkaufen. Das war 1997 und der Internet-Boom noch lange nicht in Sicht. Die vier hatten eine Software entwickelt, mit der Unternehmen im Internet Waren verkaufen können. Zu Demonstrationszwecken hatten sie darin Poster ins Angebot genommen. Mit diesem Projekt klapperten sie andere Firmen ab und stießen auf wenig Interesse. Das Shop-Programm verkaufte sich überhaupt nicht - die Poster dafür umso besser.
Der erste Auftrag kam aus USA. Zwei Andy-Warhol-Poster wurden gewünscht. Als nächstes zwei Kunstdrucke von Hieronymus Bosch. Und so ging es weiter. "Nach vier Monaten haben wir gemerkt: Die Leute bestellen wirklich was", sagt Nicholas Schmid, einer der vier Geschäftsführer des Internet-Ladens, "und da haben wir uns dann gesagt: Beerdigen wir die Geschichte mit der Shopping-Software, verkaufen wir Poster." Und das machen die vier seither.
Im Mai feiert poster.de nun seinen fünften Geburtstag, und steht in Deutschland inzwischen ziemlich alleine da. "Der einzige ernstzunehmende Konkurrent von uns hat Ende vergangenen Jahres aufgegeben", erzählt Schmid. 120 000 Kunden haben in diesen fünf Jahren bei poster.de bestellt - weltweit. Auf 12 verschiedenen Länderplattformen bietet das Unternehmen seine Kunstdrucke, Starfotos und Museumsartikel an, und im Juni soll noch eine weitere Domain für Spanien hinzukommen. In Zeiten, wo andere Internet-Firmen pleite machen, baut das Unternehmen sein Geschäft weiter aus. Doch was unterscheidet poster.de von vielen anderen, inzwischen gescheiterten Startups?
"Wir bieten ein Nischenprodukt an", erklärt Schmid einen Teil des Erfolgs, "Poster braucht man nicht dauernd, man kann sie aber andererseits auch nicht in jedem Laden um die Ecke kaufen". Wer jedoch einen bestimmten Kunstdruck sucht, kann sicher sein, dass er bei poster.de alles geboten bekommt, was es auf dem Markt gibt. Rund 30 000 Artikel, sagt Schmid, könne das Unternehmen derzeit liefern, das entspreche dem Sortiment aller europäischen und nordamerikanischen Großhändler und Verlage. Es gibt zum Beispiel über 300 Motive von Picasso und van Gogh, 70 Kinderzimmer-Poster der Fotografin Anne Geddes, und natürlich auch den berühmten "Kuss vor dem Hotel de Ville" des Fotografen Robert Doisneau. "Was es bei uns nicht gibt, ist im Moment nicht verfügbar."
Ein weiterer Grund für den Erfolg ist, so Schmid, dass "wir sehr auf den Kundenservice achten". Dazu gehört, dass die Seiten von poster.de zu nichts anderem, als dem Verkauf von Poster dienen. Es gibt keine Ausstellungshinweise, keine Chatrooms und keinen Button: "bestellen Sie hier unseren Newsletter". Der Shop ist klar gegliedert und hinter jedem Artikel steht, in welcher Zeit er versandfertig ist. Verlässt ein Paket das Haus, dann schickt poster.de dem Empfänger eine E-Mail.
"Auch unser Abrechnungssystem schafft offenbar Vertrauen bei unseren Kunden", meint Schmid. Diese bezahlen nämlich nicht im Voraus, wie im Internet sonst häufig üblich, sondern erst nachdem sie die Ware bekommen haben, in Deutschland auf Rechnung, im Ausland wird der Betrag eine Woche nach Erhalt des Pakets vom Konto abgebucht.
Dass es nicht so einfach ist, auch ins Ausland etwas zu verkaufen, haben die vier Geschäftsführer frühzeitig beachtet. Daher hat jedes Land eine eigene Plattform - und keine gleicht der anderen. In Deutschland und England zum Beispiel bietet die Rubrik "Starshop" großformatige Fotos von den Oskar-Gewinnern Halle Berry und Denzel Washington, auf postershop.fr dagegen kann man an derselben Stelle Bilder von Sophie Marceau, Jean Paul Belmondo und Vanessa Paradis bestellen. Der Eindruck, dass der Poster-Shop im jeweiligen Land sitzt, ist durchaus beabsichtigt. "Denn natürlich gibt es eine psychologische Barriere, von USA oder England aus etwas in Deutschland zu bestellen. Da fragt man sich: Kommt das überhaupt an, können die überhaupt liefern?", sagt Schmid. Auch der Kundendienst ist der entsprechenden Sprache mächtig; wer von Paris aus die Servicehotline anruft, spricht mit einem Franzosen.
Dabei haben die vier immer darauf geachtet, dass sie komplett eigenfinanziert waren und immer profitabel sind. "Wir haben von Anfang an schwarze Zahlen geschrieben", sagt Schmid. Allerdings sind die vier Geschäftsführer auch schon einmal in Versuchung gekommen: In der Internet-Boomzeit sind Unternehmen an den Online-Shop herangetreten, die ihn an die Börse bringen wollten. Die vier haben überlegt - und dann abgelehnt. "Damals wurden wir als konservativ belächelt", sagt Schmid, "heute sind von diesen Firmen aus der Anfangszeit nicht mehr viele übrig."
Trotz ihres Erfolges haben sie kaum Geld in Werbung gesteckt. "Wir machen nur einzelne, sehr ausgesuchte Maßnahmen, meist in Kooperationen, die für beide Partner von den Kosten her zu Null ausgehen", erzählt Schmid. Zurzeit legen sie zum Beispiel den billigeren Postern ein Päckchen Klebe-Strips bei; im Gegenzug verweist ein Link auf der Internet-Seite des Kooperationspartners auf poster.de. Die meisten neuen Kunden, sagt Schmid, kommen über Suchmaschinen oder Portale, die mit dem Shop verlinkt sind. "Aber vieles läuft auch über Mundpropaganda." Es ist schon vorgekommen, dass eine Bestellung aus irgendeinem kleinen amerikanischen Ort einging - und zwei, drei Wochen später dann weitere von anderen Menschen aus derselben Gegend.
Seit zwei Jahren ist die Firma jetzt im ersten Stock eines Obersendlinger Lagerhauses untergebracht. Die 1500 Quadratmeter beherbergen das Lager, die kleine Versandstraße, eine Menge Verpackungsmaterial und die Büros der vier Geschäftsführer. Letztes Jahr hat sich poster.de als erster Online-Shop vom TÜV zertifizieren lassen und darf jetzt das Zertifikat "Safer Shopping" führen. "Das ist das einzig richtig gute Online-Siegel", sagt Schmid, "mehrere Tage waren Leute vom TÜV hier, haben die Sachbearbeiter beobachtet, die Datenhaltung geprüft und getestet, ob das Netzwerk von außen angegriffen werden kann." Vor kurzem kamen die TÜV-Leute wieder da - zum jährlichen Safer-Shopping-Check.
Bei diesem Erfolg ist es kein Wunder, dass poster.de noch ein anderes Internet-Gesetz aushebeln konnte: Studien zufolge bestellen Menschen, die heute zum erstenmal ins Internet gehen, frühestens in zwei Jahren etwas online. "Bei uns gibt es auch Kunden, die schon nach einem halben Jahr geordert haben." Produktgruppen Kunstdrucke, Grafiken, Museumsshop und Starshop zur Auswahl.

(Süddeutsche Zeitung v. 23. April 2002)

 

poster.de als erster Online-Shop mit TÜV-Qualitätssiegel ausgezeichnet

Die website poster.de des Münchner Online-Händlers 3w GmbH wird als erster Online-Shop Deutschlands mit dem TÜV-Qualtitätssiegel s@fer-shopping ausgezeichnet. s@fer-shopping ist eine Initiative von TÜV Management Service und der DBV-Winterthur. Im Vergleich zu den herkömmlichen Prüfzeichenverfahren bewertet die TÜV Management Service GmbH die technische und organisatorische Zuverlässigkeit des Unternehmens auch vor Ort. Um Prozesse aus Käufersicht bei poster.de in Erfahrung zu bringen, führten Testpersonen Bestellungen durch. Außerdem bewerteten sie das Produktangebot und die Bedienerfreundlichkeit. Im Mittelpunkt der zweitägigen Vor-Ort-Prüfung von 3w standen die Prozessanalyse vom Bestelleingang bis zum Versand, eine Mitarbeiterbefragung, der Kundenservice und die IT-Sicherheit samt Datenschutz. Die DBV-Winterthur prüfte 3w auf unternehmerische und finanzielle Solidität und verbürgt sich für poster.de durch eine umfassende Geld-zurück-Garantie. Der Test- und Bewertungszeitraum nahm 8 Tage in Anspruch. Das s@fer-shopping-Siegel signalisiert den Verbrauchern übersichtliche Gestaltung, detaillierte Informationen zu den Produkten, einfache Selektions- und Bestellvorgänge, mehr Sicherheit vor Datenmissbrauch sowie volle Geld-zurück-Garantie.
"Poster.de wusste insbesondere durch sein umfassendes Produktangebot und die Übersichtlichkeit zu überzeugen. Beachtenswert ist auch die vorherrschende Motivation: Die Mitarbeiter von poster.de sind engagiert und setzen Optimierungsmaßnahmen kraftvoll mit viel Einsatz um", so Rainer Seidlitz, Projektleiter s@fer-shopping. Frau Hahn, die Bonitätsprüferin der Winterthur Garantie, betont, daß sich der Kunde - trotz der Liquiditätsprobleme vieler Online-Shops derzeit - bei 3w völlig sicher sein kann. "Es handelt sich hierbei um ein kerngesundes Unternehmen im E-Commerce (b-to-c)-Bereich", so Hahn.
Die Auszeichnung von poster.de bestätigt die 3w Strategie: Internationale Ausrichtung mit Konzentration auf Technik, Produktauswahl und Kundenservice. Anstatt Ausschau nach Venture Capital zu halten und poster.de mit hohen Werbebudgets als Marke einzuführen, wurden die drei wesentlichen Erfolgsfaktoren seit der ersten Bestellung im Juni 1997 ständig optimiert. Heute zählt 3w mit monatlich über 4,5 Millionen Seitenabrufen und knapp 50.000 Kunden aus 84 Ländern zu einem der weltweit attraktivsten und umsatzstärksten Online-Shop-Betreiber im Special-Field Kunst & Merchandise. Den Besuchern von poster.de stehen rund 30.000 Artikel aus den Produktgruppen Kunstdrucke, Grafiken, Museumsshop und Starshop zur Auswahl.

(Pressemitteilung vom 20. März 2001)

S@fer-Shopping

 

poster.de steigt ins Business-to-Business-Geschäft ein

Der Münchner Online-Händler 3w GmbH steigt in das boomende B-to-B-Geschäft ein. Im Auftrag der Bertelsmann Kalender & Promotion Service GmbH wird der Betreiber des E-Commerce-Portals poster.de den europaweiten Versand für einen hochwertigen Babykalender abwickeln. Der Kalender, für dessen Bilder der englische Starfotograf David Bailey verantwortlich zeichnet, ist ein zentrales Element einer Marketing- und Werbekampagne, mit der Procter & Gamble die Markteinführung der neuen Pampers Sensitive Babytücher in Europa begleitet.
Im Rahmen einer breit angelegten Mailing-Aktion erhalten die für das Produkt interessanten Zielgruppen Produktinformationen und eine Kalenderbestellkarte, die direkt zu poster.de nach München geschickt oder gefaxt werden soll. Von dort aus erfolgt das komplette Fulfilment und die Rechnungsstellung im Namen von der 3w GmbH. Die Bestellkarten sind, auf das jeweilige Empfängerland abgestimmt, mit den neuen Logos von poster.de, postershop.com und postershop.co.uk versehen. Online kann der Kalender sowie Poster für das Kinderzimmer unter www.pampers-sensitive.com bestellt werden. Ein Sensitive-Babykalender kostet DM 29,90 zzgl. Porto und Versand. Bis Ende des Jahres wird mit mehreren Tausend Bestellungen aus acht europäischen Ländern gerechnet.

(Pressemitteilung vom 20. Oktober 2000)

 

poster.de eröffnet neues Logistikzentrum

Der Münchner E-Commerce-Betreiber (Business to Consumer) 3w GmbH öffnete am Dienstag, den 02. August 2000 die Pforten seines neuen Logistikzentrums im Münchner Süden. Auf knapp 2.000 qm Fläche lagern ca. 5000 verschiedene Artikel aus den Produktgruppen "Kunstdrucke", "Grafiken", "Museumsshop" und "Starshop". Eine ausgefeilte Technik ermöglicht es, eingehende Bestellungen in der Regel noch am selben, spätestens am folgenden Tag zu bearbeiten und die Ware versandfertig zu machen. Mehrmals täglich holen die Logistikpartner FedEx und Deutsche Post AG die versandfertige Ware ab und stellen sie innerhalb Europas und den USA binnen 24 Stunden zu.
Nicholas Schmid, der für die komplette Logistik verantwortliche Geschäftsführer der 3w GmbH ist sichtlich begeistert: "Unser neues Logistikzentrum eröffnet uns ganz neue, phantastische Möglichkeiten. Wir werden unsere Kunden nicht nur noch schneller und besser als bisher beliefern können, sondern haben jetzt auch die Möglichkeit, vollkommen neue Produkte in unser Sortiment zu integrieren, um somit auch weiterhin das umfangreichste Poster-, Kunstdruck- und Merchandisesortiment im Internet präsentieren zu können. Darüber hinaus können sich unsere Kunden ab sofort online über Verfügbarkeit und Lieferzeiten unserer Produkte informieren."

(15. August 2000)

 

poster.de eröffnet Michael Schumacher-Fanshop

Der Münchner E-Commerce-Betreiber (Business to Consumer) 3w GmbH steigt in den Handel mit Merchandise-Artikel ein. Den Beginn macht mit rund 600 Fanartikel die Formel 1. Schwerpunkt hierbei ist der Michael Schumacher-Fanshop: Bücher, Caps, Fahnen, Feuerzeuge, Helme, Jacken, Overalls, Polo-Renn- und T-Shirts, Regenschirme und Sonnenbrillen können per Mausklick bei poster.de bestellt werden. Devotionalien aus dem Ralf Schumacher- und Ferrari-Shop sowie Modelle der Boliden von BMW.Williams, Jaguar und Jordan runden das Formel 1-Sortiment ab.
"Der gut strukturierte Internetauftritt, die langjährige Erfahrung im E-Commerce mit Endkunden und das enorme Wachstumspotential des Unternehmens 3w haben uns überzeugt, poster.de als neuen Vertriebskanal für unsere Produkte zu wählen", so Joachim Schäfer, Geschäftsführer der PPM Pole Position Marketing GmbH.
Das neue Shop-in-Shop-Konzept führt die Besucher innerhalb der Produktgruppe starshop zu themenspezifischen Angeboten. Zugleich dient es 3w als Grundlage, weitere Lizenzvermarkter für den neuen Vertriebskanal poster.de zu gewinnen. Der Anteil an Merchandise-Artikel soll bis zum Beginn des Weihnachtsgeschäftes stark ausgebaut werden.
Kooperationsmodelle mit den Medien sorgen für zusätzlichen traffic und steigern die Attraktivität des Angebots. Ein erfolgreiches Beispiel in diesem Zusammenhang sind die von 3w im Look & Feel der Medienpartner entworfenen shoppingsites. Die Auswahl der Produkte richtet sich nach den jeweiligen Nutzerprofilen. Ein anderes Modell sieht vor, redaktionelle Beiträge aus Kultur, Sport und Entertainment mit Bilddateien von poster.de zu veredeln.

(Pressemitteilung vom 30. Juni 2000)

 

poster.de bekommt neues Gesicht

Der Münchner E-Commerce-Betreiber (Business to Consumer) 3w GmbH präsentiert den mit den Sponsoren des Gründerwettbewerbs der Wirtschaftswoche entworfenen Relaunch von poster.de. Die Düsseldorfer Werbeagentur BBDO übernahm unter der Leitung des New Business Directors Lutz Nebelin den Entwurf des Corporate Designs von poster.de. Die Onlinespezialisten der Multimediaagentur concept! AG entwarfen das Layout und überarbeiteten die Seiten Der Relaunch bildet die Grundlage für den Aufbau der Marken poster.de, postershop.com und postershop.co.uk. Während bei der bisherigen Version die verschiedenen Produktgruppen auf eigenständigen Webseiten angeboten wurden, finden die User jetzt alles unter einem Dach: poster.de ist das Portal für Kunstdrucke, Original-Grafiken, Museumsshop und Starshop. Der Starshop spricht mit Poster und Merchandiseartikeln aus den Bereichen Celebrities, Musik, Sport und Film die jüngere Zielgruppe an. Insgesamt stehen knapp 30.000 Artikel zur Auswahl. Die neue Schnellsuchefunktion durchforstet den kompletten Datenstamm und zeigt unabhängig von der Produktgruppe die Treffer an. Redaktionelle Kurzbeiträge ergänzen das neue Erscheinungsbild von poster.de.
Komplett neu konzipiert wurde das Rahmenstudio. Neben den eleganten Aluminiumprofilen stehen den Besuchern jetzt auch Holzrahmungen in sechs verschiedenen Farben zur Verfügung. Die ausführliche Produktbeschreibung mit Profil-Ansichten erklärt die Vorteile der Rahmung bei poster.de.

(Pressemitteilung vom 3. Mai 2000)

 

Einsatz in Manhattan

Als Deutscher ein Unternehmen in USA aufbauen?
Patrick Zielinski von 3w-GmbH versucht sein Glück.

Der Delta Airline Flug 77 startete bereits mit Verspätung aus München. Dann hielten Patrick Zielinski Turbulenzen bei der Atlantiküberquerung in Atem. Nach acht Stunden Flug am New Yorker John F. Kennedy Flughafen angekommen, dauerte die Abfertigung bei der Einwanderungsbehörde noch einmal eine Stunde. Die Metropole am Hudson zeigte sich an diesem Dienstag Anfang April bei nasskaltem Wetter nicht gerade von ihrer besten Seite. Dann ging es mit dem Taxi weiter zur 6. Strasse zwischen den Avenues A und B. Hier im East Village von Manhattan wartete eine Wohnung auf den 30jährigen Münchner, die er bisher nur im Internet gesehen hatte. Er schleppte seinen Koffer, den Seesack und das Laptop drei Stockwerke hoch: 50 Quadratmeter ohne Ausblick für 2000 Dollar Monatsmiete. Doch für Zielinski ist diese Bude nicht nur ein neues zu Hause, sondern zugleich die Ausgangsbasis zur Eroberung des amerikanischen Marktes.
In New York wird Zielinski in den kommenden Monaten die amerikanische Dependance des Münchner Internetunternehmens 3w-GmbH aufbauen. .... Für das Wachstum spielt Amerika eine ganz besondere Rolle. "Ich erinnere mich genau an den Tag im Juli 1997, als wir plötzlich unsere erste Bestellung aus den USA bekamen", sagt Patrick Zielinski, "wir waren verwundert, dass ausgerechnet jemand in New York zwei Marilyns von Warhol aus Deutschland bestellt." ... Das jedoch ist Geschichte. Gelegentliche Reisen zu Treffen mit Geschäftspartnern in die USA und die Kundenbetreuung aus Deutschland reichen heute zur Pflege dieser Geschäfte nicht mehr aus. Die Expansion vor Ort wurde unausweichlich ....
Zielinskis Hauptaufgabe besteht zunächst einmal darin, neue Kooperationen in den USA an Land zu ziehen und aufzubauen. ... Vor allem für den neuesten Service von 3w, dem Starshop, der Devotionalien der grossen Hollywoodstars vertreibt, will Zielinski in den USA nach neuen Zulieferern Ausschau halten. Seit vergangenem Jahr können dort rund 1500 Artikel - von James-Bond-Poster bis Titanic-T-Shirts - online geordert werden. Rund 800 Michael-Schumacher-Fanartikel haben die vier sogar exklusiv unter Vertrag. ... Vor großen Namen schreckt der studierte Jurist nicht zurück. Time Warner und Walt Disney stehen auf seiner Liste von potenziellen Partnern für den neuen Merchandising-Dienst des Unternehmens. Die Präsenz am Hudson ist da nicht verkehrt: "E-Mail und Telefon sind zwar gute Kommunikationsmittel", meint der neue Wahl New Yorker. "Aber erst wenn man sich von Angesicht zu Angesicht begegnet ist." ... Um neue Trends möglichst früh zu erkennen und für die 3w-GmbH umzusetzen, stürzt sich der Expatriat jetzt immer tiefer in die Cyberszene der sogenannten Silicon Alley in New York. .... Die Pionierarbeit vor Ort ist dabei sicher nicht so glamourös wie sich das mancher zu Hause in Deutschland vorstellt. Für den Exil-Münchner ist das USA-Abenteuer dennoch eine unersetzliche Erfahrung. Wie für viele andere, war sein Bild von New York vor allem von der alten Krimi-Fernsehserie "Einsatz in Manhattan" geprägt. Jetzt schaut Zielinski nicht mehr Kojak am Bildschirm zu, sondern ist selbst Teil des hektischen Treibens in der Metropole am Hudson.

MICHAEL BAUMANN/NEW YORK

(Textauszug Wirtschaftswoche Nr. 19, 4.05.2000)

 

3w-art eröffnet Office in New York

Die 3w GmbH (vormals 3w-art GbR), Betreiber der website poster.de, eröffnet zum 1. April 2000 unter der Leitung des geschäftsführenden Gesellschafters Patrick Zielinski ein Büro in New York City. Die Münchener E-Commerce-Gesellschaft (Business to Consumer) zählt weltweit zu den führenden Anbietern von Kunstdrucken und Grafiken. Die Bestellungen aus dem Ausland werden mit Ausnahme von Österreich, der Schweiz und Großbritannien (postershop.co.uk) über die inhaltsgleiche englische Version postershop.com abgewickelt. Die Verlegung des Fulfilments von Deutschland in die USA führt nicht nur zu erheblichen Kosteneinsparungen. Von dem New Yorker Büro aus soll gleichzeitig mit dem Aufbau eines neuen Händlernetzes und der Akquise strategischer Allianzen das USA-Geschäft forciert werden.

(Pressemitteilung vom 9. März 2000)

 

3w-art gewinnt e-conomy-Wettbewerb

Das Münchener Unternehmen 3w-art gewinnt den mit insgesamt einer Million Mark dotierten Preis des e-conomy-Wettbewerbs der Wirtschaftswoche zusammen mit zwei weiteren Teilnehmern. Die unter der Leitung des Chefredakteurs Stefan Baron hochkarätig besetzte Jury mit Vertretern der Deutschen Bank, des Computerhard- und Softwareherstellers Sun Microsystems, der Werbeagentur BBDO, der Unternehmensberatung Boston Consulting Group und der Multimediagentur Concept! prämiert 3w-art zum besten E-Commerce-Newcomer Deutschlands. 3w-art betreibt die virtuellen Galerien www.poster.de und www.kunstversand.de sowie deren internationalen Versionen www.postershop.com, www.postershop.co.uk und www.artshopping.com. Geschäftsführer Strategische Planung von BBDO, Dr. Marcus Schmidt, fand besonders die profitable Entwicklung von 3w-art beeindruckend. "3w-art hat innerhalb kurzer Zeit einen hochqualitativen Kunstvertrieb via Internet international profitabel etabliert. Einfache Ideen, für jeden interessierten Verbraucher nachvollziehbar", so Schmidt.
Teilnahmeberechtigt waren alle Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland, die nicht älter als 5 Jahre sind und deren Geschäftsideen die Kriterien E-Commerce-Tauglichkeit und InternationaIität erfüllen. Das Preispaket umfaßt eine Bannerkampagne, die Lieferung von Hard- und Software, Expansionskapital, Beratungsleistungen sowie die erste internationale Werbekampagne in zielgruppengerechten Werbemedien.

(Pressemitteilung vom 8. Juli 1999)

Superminister Clement mit Poster.de Geschäftsführung
(v.l.n.r.: Patrick Zielinski, Daniel Takriti, Superminister Clement, Jörg Domesle, Nicholas Schmid)

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